Krebs ist eine gefährliche Krankheit, die in vielen Fällen tödlich ist. Aus diesem Grund werden einige neue Methoden implementiert, um die ideale Behandlung für diese Krankheit zu finden. Arginin ist eine Aminosäure, die eine sehr aktive Wirkung auf Krebserkrankungen hat.
Arginin ist eine Aminosäure, die über spezielle Rezeptoren und Transporter in die Zellen gelangt. Wenn Arginin in einer Krebszelle vorhanden ist, produziert es Stickoxid. Stickstoffmonoxid beeinflusst in weiterer Weise das weitere Fortschreiten von Krebs und die Teilung von Krebszellen.
Der Transport von Arginin hängt von verschiedenen Faktoren ab, dem Tumornekrosefaktor und dem Zytokin. Es ist zu beachten, dass beide durch Tumore und aufgrund von Entzündungen hervorgerufen werden. Je mehr dieser Verbindungen vorhanden sind, desto schneller wird Arginin transportiert und desto höher wird die Stickoxidproduktion. Arginin metabolisch vom Enzym Arginase abgeleitet.
Es gibt bestimmte Tumorzellen, die Arginin benötigen, um zu überleben. Gesunde Zellen selbst produzieren Arginin aus dem Enzym Arginase. Tumorzellen können Arginin nicht alleine produzieren. Aus diesem Grund besteht die Tendenz, den Argininspiegel in Krebszellen zu senken.
In einem solchen Experiment wurde das Enzym Arginin-Deminase Patienten mit Leberkrebs verabreicht. Dieses Enzym reduzierte den Argininspiegel in Krebszellen. Dieses Enzym muss in hohen Dosen verabreicht werden, da es in Zellen sehr schnell abgebaut wird. Das Ergebnis war, dass 2 von 19 Patienten vollständig geheilt waren.
Andererseits ist Arginin ein Modulator des Immunsystems, indem es eine erhöhte Konzentration von T-Zellen fördert, die Krebs zerstören, und auch den Spiegel von Zytokinen beeinflusst, die entzündliche Wirkungen haben.
Bei chronischen Entzündungen entstehen große Mengen Stickoxid. Seine Produktion kann zur Bildung von Krebszellen führen. Beispielsweise werden bei Colitis ulcerosa, bei der es sich um eine chronische Darmentzündung handelt, große Mengen an Stickoxid produziert. Patienten mit Colitis ulcerosa können Darmkrebs entwickeln. Dies ist die goldene Regel für die langfristige Exposition von Zellen gegenüber Stickoxid.
Andere Arten von Krebs, die vorwiegend durch die Wirkung von stickstoffhaltiger Säure verursacht werden, sind Cholangiokarzinom (Gallenkrebs), Lungenkrebs, metastasierter Brustkrebs und Magenkrebs mit Langzeitgeschwüren. Stickstoffmonoxid fördert auch die Entwicklung neuer Blutgefäße und beeinflusst durch Verhinderung von Apoptose das beschleunigte Wachstum von Tumorzellen. Stickstoffmonoxid wirkt auf die DNA von Zellen, schädigt sie und verhindert die Reparatur. Auf diese Weise hilft Stickoxid bei der Entstehung von Krebs.
Stickstoffmonoxid hat drei Formen, die als iNOS, eNOS und nNOS bekannt sind. Alle drei Formen wurden in Tumorzellen gefunden. Diese Formen helfen den Krebszellen, sich zu teilen und in andere Gewebe einzudringen. Metalloproteinase hilft Tumorzellen, einzudringen, und Stickoxid erhöht ihre Expression. Diese Behauptungen bestätigen ferner, dass Entzündungsmediatoren in Brustkrebszellen den Transport von Arginin und Stickoxid unterstützen, wodurch diese Zellen weiter verbreitet werden.
Stickstoffmonoxid vermittelt auch den als Apoptose bekannten Prozess des programmierten Zelltods. Abhängig von den Stickoxidspiegeln in Krebszellen kann der Zelltod verlängert oder verursacht werden. Die Produktion von Stickoxid in Krebszellen wird durch Zytokine verursacht. Beispielsweise verursacht Stickstoffmonoxid in Leberkrebszellen keinen Zelltod.
Hohe Mengen an Stickoxid töten Zellen ab und niedrigere Mengen verhindern den Zelltod. Daher zeigt und verhindert Stickstoffmonoxid die Zellapoptose in Abhängigkeit von ihrem Spiegel und Zelltyp.
Tumorzellen benötigen große Mengen Blut, um zu überleben, und daher produziert der Tumor neue Blutgefäße. Untersuchungen zeigen, dass Stickoxid die Entwicklung neuer Blutgefäße nicht direkt beschleunigen oder stoppen kann. Im Allgemeinen fördert Stickoxid die Bildung neuer Blutgefäße durch die Verbesserung der Faktoren, die diesen Prozess regulieren.
Stickstoffmonoxid verursacht in Makrophagen eine Toxizität für Zellen des Immunsystems, die Krebs direkt zerstören. Die durch Stickoxid gezeigte Zytotoxizität griff auch andere Immunzellen wie T-Zellen an. Der Verlust von Immunzellen hilft dem Krebs, sich ungehindert auszubreiten. Wenn Krebszellen Stickoxid produzieren, führt dies zur Unterdrückung des natürlichen Immunsystems und zu einer beschleunigten Tumorprogression.
Stickstoffmonoxid hilft auch Krebszellen, sich an Blutplättchen zu binden, wodurch verhindert wird, dass das Immunsystem sie zerstört, und dass sie sich an entfernte Stellen im Körper ausbreiten können.
Das Verständnis all dieser Prozesse gibt uns neue Lösungen zur Bekämpfung bestimmter Krebsarten. Die Kontrolle des Argininspiegels und die Induktion des Stickoxidspiegels können in einige neue Arten von Therapien einbezogen werden. Stickstoffmonoxid erhöht wirksam die Wirkung von Strahlung. Es sollte auch beachtet werden, dass hohe Stickoxidspiegel Apoptose verursachen können.
Wie oben gesehen, ist die Rolle von Stickoxid nicht vollständig definiert. Obwohl es in mehreren Fällen Krebs erhöht und seine Entwicklung beschleunigt hat, beeinflusst dieses Mittel auch die Funktion der Chemotherapie. Bei der Anwendung von Adriamycin wird vor der Chemotherapie Stickoxid verabreicht, um die Wirksamkeit dieses Arzneimittels zu erhöhen. Aufgrund dieser sehr komplexen Faktoren sollte sich die neue Forschung auf dieses Mittel konzentrieren, um alle Richtungen seiner positiven und negativen Auswirkungen auf Krebserkrankungen herauszufinden.